Capote – Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.

„Ich habe mein ganzes Leben gewusst, ich könnte ein Häufchen Wörter nehmen und in die Luft werfen, und sie würden genau richtig herabfallen.“ Das hat der US-amerikanische, homosexuelle Schriftsteller Truman Capote über sich selbst gesagt, und er hat Recht behalten: Mit seinem 1965 veröffentlichten Roman „Kaltblütig“ hat er nicht nur die Literatur, sondern auch den Journalismus verändert. Er wurde zum konsequentesten Chronisten amerikanischer Realität.

Dieser Truman Capote der 60er Jahre, bereits ein erfolgreicher etablierter Schriftsteller, ein Lebemann, ein Konversationsgenie und ein Gesellschaftsdandy, interessierte und faszinierte den jungen Regisseur Bennett Miller. Der widersprüchliche, witzige, ekelhafte, gnadenlose, böse, brillante und ängstliche Capote, der sich mit einem verurteilten Massenmörder anfreundet, um ein Geschäft einzugehen, bei dem die Wahrheit gegen die Moral aufgewogen wird. Der Film „Capote“, der auf der von Truman Capote autorisierten Biografie von Gerald Clarke beruht, kommt am 14. April bei uns in die Kinos.

Clarke arbeitete eng mit Drehbuchautor Dan Futterman zusammen, schliesslich hatte er dreizehn Jahre an Capotes Biografie gesessen, bevor sie 4 Jahre nach dessen Tod veröffentlicht wird. Original-Mitschnitte von Interviews, die Clarke mit Capote für dieses Buch führte, nutzt auch Hauptdarsteller Philip Seymour Hoffman für die Vorbereitung auf die Verkörperung der umstrittenen, extrovertierten Persönlichkeit Truman Capotes. Philip Seymour Hoffman wird später für seine faszinierende Charakterstudie mit dem Golden Globe und dem Oscar ausgezeichnet. Die „Chicago Sun-Times“ lobt: „Hoffman kreiert einen komplexen und realen Capote, in einem Film der unversöhnlich ist über die Art und Weise, wie ein Journalist die Story seines Lebens betrachtet.“ Auf die Story seines Lebens wird Capote beim Lesen der „New York Times“ aufmerksam: Ein Aufsehen erregender Mordfall hat sich ereignet, eine vierköpfige Familie aus Kansas wurde förmlich hingerichtet. Spontan beschließt Capote, darüber einen Artikel für den „New Yorker“ zu schreiben. Begleitet von seiner Jugendfreundin und Muse, der Schriftstellerin Harper Lee (Catherine Keener), reist Capote ins amerikanische Hinterland, wo man ihm allerdings mit großer Skepsis entgegentritt. Als die beiden Täter, Perry Smith (Clifton Collins Jr.) und Dick Hickock (Mark Pellegrino), gefasst werden, beschließt der Schriftsteller, einen Roman über die Ereignisse und Hintergründe zu schreiben. Doch bald schon entwickelt sich aus seinem anfänglichen Interesse wahre Obsession… Sein berühmtes Buch „Kaltblütig“ entsteht. Die Recherchearbeit zu dem Buch hat Capote über sechs Jahre beschäftigt. Das Buch wurde 1966 zum Bestseller und löste eine Medienlawine aus.

Der Film ist gut, aber man läuft Gefahr am Ende des Filmes mit einer Unversöhnlichkeit im Dunkeln des Kinos zurückzubleiben. Die Persönlichkeit des Truman Capote ist so widersprüchlich, dass das Verlangen nach dem Wissen um sie geweckt ist… Der Film beschäftigt sich mit einem Truman Capote auf dem Gipfel seines Erfolges, mit dem Mann, der „jenseits von Symbolismus oder Realismus seine eigene Literatur erfunden hat; eine Sprache, die die Welt mit Worten verzaubert und entzaubert“ hat (Die Zeit). Die sexuell aufgeladenen Magie von Capotes Sprache hatte da bereits die Brücke zwischen dem alten verstaubten Amerika und dem Jazz der neuen Zeit geschlagen. Capote verkörperte all das, was die Zukunft bestimmen sollte: das Schillern, die Oberfläche, das Sexuelle, den Konsum, den Ruhm und die Jugend. Und er sollte tief fallen, aufgefressen von der Angst, befallen von einer Schreibblockade: Nie wieder hat er nach „Kaltblütig“ einen Roman zu Ende geschrieben. Er war kreativ erschöpft. Als wenn er für das Böse in seiner Persönlichkeit, für den Ausverkauf der Lebensgeschichte anderer bestraft werden würde. Er arbeitete zwar an Drehbüchern, wurde aber alkohol- und drogenabhängig, versank in zahllosen homosexuellen Affären, unterbrochen von Nervenzusammenbrüchen und Gefängnisaufenthalten. Als Capote 1975 persönlichste Geheimnisse der High Society in einigen Kapiteln eines Buches ausplauderte, das nie fertiggestellt wurde, fiel er in Ungnade und wurde von derselben verstoßen. Capote bekam Depressionen, gab sich noch größeren Drogen-Orgien hin und begann erst wieder mit 55 Jahren zu schreiben. 1981 veröffentlichte er einen letzten Band mit Erzählungen und Reportagen („Music for Chameleons“), die für viele Literaturfans zu seinen schönsten zählen. Diesen Umstand haben wir übrigens Andy Warhol zu verdanken, der noch als unbekannter Künstler den bereits berühmten Truman Capote mit Postkarten, Briefchen und kleinen Zeichnungen bombardiert und dessen Haus belagert hatte. In Capotes letzten Lebensjahren avancieren er und Warhol zum wohl schrägsten Paar der New Yorker Gesellschaft, beide stürzten regelmäßig zusammen ab, bis es für Capotes Körper zu viel wird: Truman Capote stirbt am 25. August 1984 einsam in Los Angeles an einer Überdosis Tabletten. Doch Capote ist so gestorben wie er gelebt hat: „Wozu sich um das Leben Sorgen machen? Keiner überlebt’s… Der Tod ist nichts anderes als eine Opfergabe an die Zeit.“

Capote
USA, 2005
Regie: Bennett Miller
Buch: Gerald Clarke, Dan Futterman
Hauptdarsteller: Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Chris Cooper, Clifton Collins, Bruce Greenwood

Online-Casino im Internet

Wer schon einmal nach einem Online-Casino im Internet gesucht hat, der hat gesehen, welche Verlockungen dem Neukunden in unterschiedlichen Bonussystemen angeboten werden. Attraktive Bonusangebote sollen unentschlossene Spieler zu einem Besuch im jeweiligen Casino überreden. Es gibt allerdings so viele verschiedene Bonusvarianten, dass der Spieler manchmal nicht mehr erkennt, wozu der Bonus eigentlich dienen soll. Natürlich möchte der Neuling möglichst alle Boni mitnehmen. Damit dies möglich wird, hier eine kurze Übersicht über die gängigsten Boni im Online-Casino (Casino Vergleich)

No-deposit-Bonus – der Bonus ohne Einzahlung
Online-Casinos wissen, dass manche Spieler noch unentschlossen sind. Insbesondere wenn es darum geht, eine Einzahlung auf ein Spielerkonto durchzuführen, halten sich viele zurück. Ein Bonus, den man erhält ohne selbst Geld einzuzahlen, macht die Entscheidung leichter, ein Spielerkonto anzumelden. In der Regel dient dieser Bonus dazu, dem Spieler die Gelegenheit zu geben, Spiele und Service des Online-Casinos erst einmal durch zu testen. So lernt der neue Besucher das Online-Casino näher kennen, baut Vertrauen auf und ist später sicher auch zu einer Einzahlung auf das Spielerkonto bereit, sofern ihm das Angebot des Online-Casinos zusagt. (Siehe: Mr Green Erfahrungen, 888Casino Erfahrungen)

First-deposit-Bonus – Willkommensbonus bei der ErsteinzahlungSpieler, die sowieso vorhaben mit Echtgeld im Online-Casino zu spielen, freuen sich über diese interessanten Willkommensboni. Der Match Bonus wird auf die erste Einzahlung des Spielers auf das Spielerkonto gewährt. In manchen Online-Casinos bekommen Kunden, die sich neu anmelden, einen Bonus von bis zu 200 % des Einzahlungsbetrages. Allerdings werden die Willkommensboni auf einen bestimmten Einzahlungsbetrag begrenzt. Ein Spieler, der also 100 Euro einzahlt, kann in der Regel mit einer Gutschrift von 300 Euro auf dem Spielerkonto rechnen. Allerdings erhält auch der Spieler, der mehr als 100 Euro einzahlt, nur höchstens 200 Euro Bonus. Zahlt ein Spieler weniger als 100 Euro ein, so bekommt er anteilig den prozentualen Bonus.

Deposit-Bonus – Bonus auf weitere Einzahlungen
Spieler, die regelmäßig im Online-Casino vorbeischauen und häufig Einzahlungen aufs Spielerkonto tätigen
, profitieren von diesem Bonus.
Jede Einzahlung wird vom Online-Casino nämlich mit einem bestimmten Bonusbetrag aufgefüllt. Auch wenn dieser Bonus niedriger ausfällt als ein Willkommensbonus, so ist der Deposit-Bonus allerdings auf lange Sicht sehr viel lukrativer.

Freispiel-Bonus – Gratis Spielgeld für reines Spielvergnügen
Ein Freispiel-Bonus wird den Kunden in Form von gratis Spielgeld zur Verfügung gestellt und kann einzig zum Spielen genutzt werden. Viele Online-Casinos möchten den Spielern damit die Möglichkeit geben, die Casino-Spiele erst einmal kostenlos zu testen. Da der Freispiel-Bonus nicht zur Auszahlung bestimmt ist, gehen viele Online-Casinos richtig in die Vollen. So kann es auch schon mal bis zu 2000 Euro Spielgeld geben. Allerdings wird meist eine Zeitspanne vorgegeben, nach der die Freispiele verfallen. Manche Online-Casinos rechnen das restliche Spielgeld allerdings auch prozentual in Echtgeld um und schreiben es dem Spielerkonto gut.

VIP-Bonus – der Treuebonus
Viele Online-Casinos möchten treue Kunden belohnen. Dazu eignet sich am besten ein VIP-Bonus. Plötzlich kann der Spieler auf seinem Konto eine Gutschrift von beispielsweise 100 Euro erkennen. Ein Danke schön des Online-Casinos für die Loyalität des Spielers.

Jedes Online-Casino hat mindestens einen diese Boni im Programm. Manche sogar mehrere. Häufig findet man auch noch ganz andere Bonusaktionen, die den Spieleralltag verschönern. Allen Boni ist allerdings eins gemeinsam: der Spieler sollte sich die Voraussetzungen, die meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen definiert werden, anschauen, um zu wissen unter welchen Umständen die Boni ausgezahlt werden und wie diese verwendet werden können.

Gold schürfen in der Lüneburger Heide

Gold schürfen in der Lüneburger Heide Wer hätte das gedacht? Auch in Deutschland können Interessierte Gold schürfen. Zum Beispiel in Niedersachsen. Das Edelmetall liegt derzeit voll im Trend und das nicht nur an der Börse. Es gibt mittlerweile viele Menschen, die Gold in Flüssen suchen. So auch in dem kleinen Fluss Wietze in der Lüneburger Heide. Die Lüneburger Heide ist ein Flachland südlich von Hamburg. Hier wird geschöpft, geschüttelt und gekippt. Gold befindet sich häufig an dem Mineralstein Pyritt. Der Trainer in dem Goldcamp an der Wietze ist Jan Bollmann. Viele Teilnehmer stehen hier in dem matschigen Boden am Fußbett. Die Gummistiefel, die die Teilnehmer tragen, sind gut, aber auch mit der Zeit dringt hier das Wasser ein. Jedoch stört das die Teilnehmer wenig, denn viele sind schon vom Goldrausch gepackt. Sie vergessen alle Unannehmlichkeiten. Der Trainer Bollmann hat alles Wissenswerte über Goldwaschen in der Schweiz gelernt. Gold kommt aus der Erde. Ursprünglich war es in Skandinavien vorhanden. Vor 13 Tausend Jahren, während der Eiszeit, verschoben Gletscher Erdmassen so sehr, dass Schwermineralien, so auch Gold, von Skandinavien bis in die Lüneburger Heide gelangten. Durch das Wissen des Trainers über Gold ist er auf die Idee gekommen, auch in der Wietze nach Gold zu suchen und gründete so das Goldwasch-Camp. Es werden Pfannen, Pumpen und das Wissen zur Verfügung gestellt, damit die Teilnehmer auf ihre Kosten kommen. Interessierten wird das Goldwaschen gezeigt. Erwachsene zahlen 15 Euro und Kinder zahlen 8 Euro. Das Ganze dauert etwa 2 Stunden. Geübt wird an Trögen, bevor dann direkt im Fluss nach Gold gesucht wird. Neben dem direkten Waschen im Fluss gibt es noch die Möglichkeit mit Pumpen das Wasser aus dem Fluss zu ziehen und über eine Schleuse laufen zu lassen. Dann kommt die Erde dazu und schon sind die ersten Goldflitter zu entdecken. Da Gold 20 x schwerer als Wasser ist, bleiben die Flitter hängen. Nach 2 Stunden sind die Teilnehmer nicht reich, können sich aber über ein kleines Röhrchen freuen, in dem einige Goldflitter zu sehen sind. Es geht hier auch nicht um Reichtum, sondern um das gute Gefühl. Außerdem kann hier etwas in der freien Natur erlebt werden, dass es nicht überall gibt. Gold kann auch im Rhein, rund um Bad Ballingen und im Thüringer Schiefergebirge am Ufer des Schwarzen gesucht werden. Ebenso im Bayrischen Wald und in der Eifel zwischen den Schwarzen Steinen des Vulkangebirges.

Tsipras sagt genau das Richtige

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras besuchte als einziger westlicher Regierungschef am 19. und 20. Juni 2015 das St. Petersburger Wirtschaftsforum; von dort aus sorgte er für Schockwellen in der EU. Er traf sich auch mit dem russischen Präsidenten Putin persönlich. Gleich zu Beginn seiner Rede beim Wirtschaftsforum betonte Tsipras, er sei lieber zu dem Wirtschaftsforum gekommen, statt in Brüssel zu verhandeln, weil „ein Land, das mögliche Erfolge ausloten und prüfen will, eine multidimensionale Politik haben muss und sich mit Ländern beschäftigen muss, die heute eine Schlüsselrolle in der weltweiten Wirtschaftsentwicklung einnehmen“. Europa halte sich fälschlich für den Mittelpunkt der Welt. Tatsächlich aber „hat sich das ravitationszentrum der Weltwirtschaft verlagert“. Die „Aufwertung der regionalen Kooperation in Asien, Lateinamerika und Afrika und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den BRICS-Ländern sind der unwiderlegbare Beweis für die entstehende neue Wirtschaftswelt“. Auch die Eurasische Wirtschaftsunion könne zukünftig Wohlstand und Wirtschaftskraft schaffen.

Alexis Tsipras’ Botschaft an Europa war klar: „Reagiert es auf die neuen Herausforderungen positiv, indem es Brücken der Zusammenarbeit mit den Schwellenländern baut, oder klammert es sich an alte Doktrinen und errichtet neue Mauern geopolitischer Konflikte?“
Bezüglich der Ukrainekrise warnte er: „Statt mehr wirtschaftlicher und politischer Zusammenarbeit in der Region gibt es eine Neuauflage eines veralteten Kalten Krieges. Das führt zu einem Teufelskreis aus aggressiver Rhetorik, Militarisierung und Handelssanktionen.“
Griechenland dagegen „möchte eine Brücke der Zusammenarbeit in seiner Region werden“ und „am Treffpunkt von drei Kontinenten“ Investitionen, Kultur- und Bildungsaustausch fördern. „Natürlich sind wir, wie Sie zweifellos alle wissen, mitten in einem Sturm. Aber wir sind ein Volk von Seefahrern, gewohnt, Stürme zu überstehen und ohne Furcht, auf großen Meeren und neuen Meeren zu segeln, um neue und sicherere Häfen zu erreichen.“
Weiter betonte Tsipras: „Machen wir uns nichts vor: Das sogenannte griechische Problem ist kein griechisches Problem. Es ist ein europäisches Problem. Das Problem ist die Eurozone und ihre Struktur.“

Am Rande des Forums trafen sich Tsipras und sein Wiederaufbau- und Energieminister Panagiotis Lafazanis mit den Direktoren der neuen BRICS-Bank (NDB), die anschließend ihr starkes Interesse an Kooperation mit Griechenland betonten.
Tsipras und Lafazanis verhandelten auch mit Gasprom-Chef Alexej Miller über die Verlängerung der künftigen Pipeline Turkish Stream von der Türkei durch Griechenland. Anschließend sprach Lafazanis mit dem Chef der russischen Entwicklungs- und Außenwirtschaftsbank (Wneschekonombank), Wladimir Alexandrowitsch Dmitrijew, und es wurde die Gründung eines neuen Unternehmens zum Bau der Pipeline mit Finanzierung der Wneschekonombank beschlossen.
Die europäischen Regierungen, besonders die der EURO Länder sollten sich an seinem Verhalten ein Beispiel nehmen. Die EU, besonders die Euro Zone sind das Produkt der „Weltelite“, die sich die die europäischen Staaten ausnahmslos zu Vasallenstaaten machen möchte, in denen sie als Diktatur herrscht und Demokratie und Souveränität in diesen Staaten bewusst zerstört. Ein gemeinsames Europ kann erst entstehen, wenn die undurchschaubare Schattendiktatur umgeben von Tausenden von Lobbyisten in Brüssel, die gegen die Interessen der Völker regiert, verschwindet, und die Regierungen der einzelnen Länder frei und demokratisch Beschlüsse fassen und so ihre Zukunft souverän und frei planen.

Urlaub La Gomera: Die Natur der Kanaren erkunden

La Gomera gehört zu den kleineren der Kanarischen Inseln und liegt inmitten des Atlantischen Ozeans unweit der marokkanischen Küste. Die günstige geografische Lage führt zu ganzjährig angenehmen Temperaturen, auf die sich nicht nur die Einheimischen freuen. Jedes Jahr steuern Touristen aus der ganzen Welt dieses angenehme und dennoch exotische Urlaubsziel an. Und das aus gutem Grund. Denn die Insel teilt sich in zwei Klimazonen: Die feuchte Nordhälfte und die trockene Südhälfte. Durch dieses einzigartige Klima ist La Gomera ein idealer Ort für den Weinanbau. Im Urlaub genießen Wanderer die wunderschöne Natur und kombinieren den Ausflug mit einem Besuch einer Weinkellerei samt Weinverkostung. Somit dürfte für jeden etwas dabei sein. Intensive Eindrücke der unberührten Natur vermittelt ein Aufenthalt im Nationalpark „Garajonay“, in dem der Urwald La Gomeras zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt. Wer im Urlaub La Gomera als Erholungsziel auswählt, findet in den malerischen Waldgebieten viele Möglichkeiten zur Entspannung. Abenteuerlich ist eine Reise zum Tal „Valle Gran Rey“, in dem der Wasserfall „El Guro“ ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie darstellt. Atemberaubende Eindrücke bieten die zahlreichen Vulkanlandschaften der Insel. Insbesondere der Vulkanschlot „Los Organos“ verdeutlicht den vulkanischen Ursprung La Gomeras. Urlauber besichtigen dieses Naturwunder am besten als Teil einer Bootsrundfahrt und erleben so die gesamte Insel in ihrer vollen Pracht. Nicht weniger beeindruckend ist der knapp 1300 Meter hohe „Roque de Agando“, der an den „Zuckerhut“ erinnert, und beliebter Ausgangspunkt für viele Wanderer ist.

Bei einem Urlaub auf La Gomera die spanische Gelassenheit erleben

Strandurlauber zieht es zum außergewöhnlichen Sandstrand „Playa de San Sebastián de la Gomera“, an dem schwarzer Sand die Füße der Besucher umspielt und einen extremen Kontrast zu herkömmlichen Stränden darstellt. Kinder nutzen die Gelegenheit im geschützten Bereich der Hafenmole zu schwimmen. Anschließend lädt die Hauptstadt „San Sebastián de la Gomera“ zum gemütlichen Flanieren ein. Zahlreiche Bars und Restaurants locken mit spanischen Spezialitäten. Die traditionelle Küche bietet Urlaub für die Sinne und kombiniert spanische Grundlagen mit afrikanischen Elementen. Krönender Abschluss einer guten Mahlzeit ist ein „Gomerón“ – ein mit Palmhonig gesüßter Rum. Zu den spannendsten Ausflugszielen gehört der „Kolumbusbrunnen“, der sich im Museum „Casa de Colón“ befindet. Die historischen Bauwerke erzählen die Geschichte des Christoph Kolumbus, der im Jahr 1492 von La Gomera aufbrach, um vermeintlich Indien zu entdecken. Entspannung bietet La Gomeras Hauptort auf zahlreichen „Plazas“, die zum Verweilen einladen und einen Blick auf wunderschöne indische Lorbeerbäume bieten. Spaziergänger nutzen die Promenade vom Hafen zum beliebten Treffpunkt „Plaza de las Americas“ und bewundern den tollen Ausblick über das Meer. Der eine oder andere Besucher lässt hier den ereignisreichen Tag bei einem weiteren Getränk ausklingen – im Einklang mit der Natur und kulinarischen Köstlichkeiten auf den Kanaren!

Studie: Kleinkinder – Fernsehen und negative Auswirkungen

Fernsehen, egal ob als Unterhaltung oder für pädagogische Zwecke benutzt, hat viele potentiell negative Wirkungen und keine positive. Fernsehen schadet Kindern in jedem Fall. Diese Ergebnisse unterstreichen die Empfehlung, die die Akademie im 1999 gab, den Fernsehkonsum von Kleinkindern möglichst einzugrenzen. Seitdem ist aufgrund des Internets, DVDs und andere der Konsum visueller Medien durch einjährige Kinder auf eine bis zwei Stunden täglich gestiegen. Aus diesem Grund versucht die Werbeindustrie die Altersgruppe der 0 bis zweijährigen immer mehr über diese Medien zu erreichen.

Auch bei vielen Sendern werden problematische oder gar gefährliche Dinge gezeigt, die sich die Jugendlichen zum Vorbild nehmen. Das kann dazu führen, dass man das nachmacht, was die „Stars“ nur auf dem Bildschirm tun. Zum Beispiel wollen viele Mädchen so abnehmen, wie Modells, damit sie gut aussehen. Außerdem könnten die Jugendlichen irgendwelche Stunts nachmachen, die im Fernsehen von Profis ausgeführt wurden.

Das kann zu schweren Verletzungen führen. Außerdem können durch vermehrtes Fernsehen gesundheitliche Schäden entstehen. Da man sich dabei nicht bewegt, bekommen manche von zu viel Fernsehen Übergewicht und sie werden faul.
Zu hoher Fernsehkonsum hat besonders in den frühen Jahren der Kindheit starke Auswirkungen für das restliche Leben. Selbst wenn TV-Programme und Videos Lerneffekte versprechen – die Entwicklung von Kleinkindern fördern sie nicht. Studien zeigen: Viele Stunden vor dem Fernseher können die Sprachentwicklung hemmen. Freies Spielen fördert Kleinkinder nach Angaben von US-Experten mehr als Fernsehprogramme und Videos mit angeblichem Lerneffekt. „Kleine Kinder lernen am besten durch Interaktion mit Menschen und nicht vor dem Bildschirm“, betonen Kinderärzte.

Hirnforscher Prof. Lutz Jäncke, ein Züricher Psychologie-Professor, mahnt, dass beim TV-Konsum von Kindern und Jugendlichen Vorsicht angebracht ist. „Ich bin nicht gegen das Fernsehen, aber es besteht eine gewisse Gefahr“, sagte Jäncke in Wiesbaden beim Forum der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF). Es gebe, so Jäncke, einen direkten Zusammenhang zwischen der Anzahl der Fernsehstunden und den Schulleistungen. Je höher der Fernsehkonsum sei, desto schlechter würden die Schulabschlüsse.

Studie weist negative Auswirkungen nach
Durch Fernsehen nimmt die Entwicklung von Kindern Schaden – auch spezielle Kinderprogramme bilden keine Ausnahme. Das ist das Ergebnis der Auswertung von insgesamt 78 Studien zum Thema Kinder und Fernsehen. Dimitri Christakis vom Seattle Children Research Institute der Universität von Washington hat sich mit den annähernd 80 Studien beschäftigt. Sie drehten sich allesamt um die Auswirkungen, die Fernsehen auf Kleinkinder hat. Das Endergebnis des Kinderarztes: Fernsehen schadet der kindlichen Entwicklung, auch wenn es sich um spezielle Kindersendungen handelt. Christakis betont, dass es keine Studie gäbe, die eine positive Wirkung von Fernsehen auf Kleinkinder nachgewiesen hätte. Die schädliche Wirkung der Zeit „vor der Glotze“ ist seiner Meinung nach umso schlimmer, je mehr das kindliche Gehirn überfordert wird: Durch schnell wechselnde Bilder, Töne, Szenen und Helligkeit.

Diese Stimuli führen bei kleinen Kindern zu einer Überreizung. Auch die Tatsache, dass das Fernsehen wichtigere Aktivitäten verdrängt wie das Spielen oder die Beschäftigung mit den Eltern, wirkt sich negativ auf die Entwicklung aus. Wenn Kinder zu früh zu viel fernsehen, schadet das ihrer Entwicklung. Doch auch im Hintergrund sollte man den Kasten nicht zu viel laufen lassen. „Fernsehen im Hintergrund stört durch seine ständig wechselnden audiovisuellen Reize Kinder bei intensiver spielerischer Beschäftigung und stellt somit eine potentielle Gefahr dar“, sagte die Vorsitzende des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Christa Schaff, unter Verweis auf die Studie der Fachseite www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de.

Kleinkinder und Fernsehen: Jede Stunde schadet
Studie enthüllt spätere Beeinträchtigungen in Schule, Gesundheit und Sozialverhalten. Jede Stunde, die ein Kleinkind vor dem Fernseher verbringt, zieht psychische und kognitive Beeinträchtigungen im Schulalter nach sich. Das zeigt jetzt eine kanadische Studie an mehr als 1.000 Kindern. Kinder mit erhöhtem TV-Konsum im Alter von zwei bis vier Jahren zeigten schlechtere Schulleistungen, waren passiver und neigten zu ungesunderem Lebensstil. Konkret zeigten Kinder mit starkem Fernsehkonsum als Kleinkinder eine um sieben Prozent reduziertere Mitarbeit im Unterricht und eine um sechs Prozent niedrigere Listung in mathematischen Fächern – das Lesen dagegen war nicht signifikant betroffen. Physische Aktivität nahm bei den Kindern um zehn Prozent allgemein und um 13 Prozent an den Wochenenden ab, dafür lag der Konsum von Süßigkeiten um zehn Prozent höher. Entsprechen war auch der Body Mass Index durchschnittlich um fünf Prozent höher als bei Schülern, die als Kleinkinder wenig oder kein Fernsehen sehen durften.

Auch bei erhöhter Bildschirmnutzung treten bei Zehn- und Elfjährigen demnach häufiger psychologische Probleme auf, darunter emotionale Störungen, Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen und Hyperaktivität. Auf Sport und andere körperliche Aktivitäten als Ausgleich für stundenlange Computerspiele oder Fernsehkonsum könne man nach diesen Ergebnissen nicht mehr bauen, resümieren die Wissenschaftler in der am Montag im Wissenschaftsjournal „Pediatrics“ erscheinenden Studie. Für die Studie wurden 1000 zehn- bis elfjährige Kindern mit Fragebögen zu ihrem psychischen Wohlbefinden interviewt. Außerdem wurde aufgezeichnet, wie viel Zeit sie vor Bildschirmen sitzend oder in Bewegung verbrachten.

In Deutschland werden entsprechende Daten zu dieser Altersgruppe erst in der laufenden Kiggs-Studie erhoben. Anlass dazu gab eine Untersuchung von Robert Schlack bei 10.000 Schulanfängern aus dem Jahr 2005. „Bei drei Stunden Fernsehkonsum pro Tag erhöht sich die Quote der Sprachstörungen bei Schuleintritt um 50 Prozent. Bei über vier Stunden verdoppeln sich die grobmotorischen Auffälligkeiten sowie auch die visumotorischen Probleme“, berichtet Schlack, der am Robert-Koch-Institut tätig ist. Daneben bestehe für Kinder und Jugendliche ein Suchtrisiko. Denn die unter anderem für Selbstdisziplin und -kontrolle relevante Gehirnstruktur, brauche bis zur Reife am längsten; abgeschlossen sei sie erst im 20. Lebensjahr. Forscher hätten zudem nachgewiesen, dass etwa beim oberflächlichen Fernsehen diese wichtige Gehirnstruktur nicht aktiviert werde. Selbstdisziplin ist Jäncke zufolge für gute Leistungen wichtiger als Intelligenz.

Fernsehen schadet Ihrer Gesundheit und verkürzt die Lebenszeit
Damit ist der Fernsehkonsum ähnlich für die Gesundheit bzw. die Lebenserwartung gefährlich wie Rauchen, Fettleibigkeit oder mangelnde Bewegung. Eine Zigarette soll die Lebenszeit um 11 Minuten verkürzen, eine halbe Stunden Fernsehkonsum hätte denselben Effekt. Wer viel vor der Glotze sitzt, bezahlt nach der Studie also buchstäblich mit seiner Lebenszeit: Jede Stunde TV mit 22 Minuten Lebenszeit. Die Wissenschaftler schließen trotz aller Unsicherheit aus den Ergebnissen, dass mit langem Fernsehkonsum ein „substantieller Lebensverlust verbunden“ sei, eine Kausalität lässt sich daraus natürlich nicht ableiten. Interessant wäre natürlich auch, ob sich Ähnliches für die Zeit sagen lässt, die Menschen vor den Bildschirmen ihrer Computer sitzend verbringen.
Zu dem Ergebnis kamen die australischen Wissenschaftler durch die Auswertung einer australischen Langzeitstudie ( 1999-2008 ), für die Daten von über 11.000 Erwachsenen über 25 Jahren erhoben wurden und in der auch ein Zusammenhang zwischen dem Fernsekonsum (in der Woche vor der Befragung) und dem Lebensstil, Diabetes und Übergewicht hergestellt wurde. Dazu wurden für das Jahr 2008 die Mortalitätsdaten ausgewertet, um eine Schätzung für das mit dem Fernsehen verbundene Lebensrisiko ab Geburt zu erstellen.

Aufgrund der Antworten gingen die Autoren davon aus, dass die australischen Erwachsenen 2008 9,8 Milliarden Stunden vor dem Fernseher verbracht und mit einem Verlust von 286.000 Lebensjahren bezahlt hätten. Aus den vorhandenen und geschätzten Daten errechneten sie unter Berücksichtigung zahlreicher Faktoren (Geschlecht, Alter, Sport, Bildung, Rauchen, Alkohol, Bluthochdruck etc.) , dass jede Stunde, die Erwachsene über 25 Jahren täglich fernsehen, die Lebenserwartung um 21,8 Minuten senkt. Bei einem 95 %-Konfidenzintervall liegt der Mittelwert zwischen der Untergrenze von 0.3 und der Obergrenze von 44.7 Minuten. Die australischen Männer hätten durchschnittlich ihre Lebenserwartung um 1,8 Jahre seit der Geburt, die Frauen um 1,6 Jahre gesenkt. Und gegenüber TV-Verweigerern würden die Menschen, die täglich sechs Stunden vor dem Bildschirm sitzen eben 5 Jahre kürzer leben.

Entscheidende Phase der Hirnentwicklung
„Die frühe Kindheit ist eine entscheidende Zeit für die Entwicklung des Gehirns und die Entstehung von Verhalten“, erläuterte die federführende Autorin Linda S. Pagani, Professorin an der Universität Montreal. Gemeinsam mit Kollegen vom Forschungszentrum des Sainte-Justine-Uniklinikums sowie der amerikanischen Universität von Michigan verfolgte Pagani den Werdegang von 1.314 Kindern, die an der Quebecer Langzeituntersuchung teilnahmen. Dazu ließen sie die Eltern Tagebuch über den TV-Konsum ihrer Kleinen im Alter von 29 bis 53 Monaten (rund zweieinhalb bis viereinhalb Jahren) führen. Jahre später baten die Forscher die Lehrer ihrer inzwischen zehnjährigen Probanden, um einen ausführlichen Bericht über deren Verhalten und Leistungen in der Schule. Daraus ergab sich, dass die Schüler, die als Zwei bis Vierjährige mehr als zwei Stunden am Tag ferngesehen hatten, sich durchschnittlich sieben Prozent weniger in der Klasse meldeten und ihren Mitschülern in Mathe hinterherhinkten. Besonders auffällig war, dass die Vielschauer mehr Probleme mit ihren Klassenkameraden hatten und häufiger gehänselt, zurückgewiesen oder auch angegriffen wurden. Darüber hinaus waren sie am Wochenende 13 Prozent weniger aktiv und betätigten sich insgesamt neun Prozent weniger sportlich. Sie naschten zehn Prozent mehr zwischen den Mahlzeiten und wogen schon als Zehnjährige fünf Prozent mehr. (APA)

„Unsere Daten bilden ein zwingendes Argument gegen exzessiven TV-Konsum in der frühen Kindheit.“ Nach Ansicht der Wissenschaftlerin sollten Eltern die Fernsehzeit ihrer Kleinkinder stark beschränken, um das Einprägen einer passiven mentalen und physischen Haltung zu vermeiden. „Der gesunde Menschenverstand sagt einem ja schon, dass die Fernsehzeit Zeit ersetzt, die sonst mit entwicklungsfördernden Aktivitäten und Aufgaben, die das kognitive, motorische und psychosoziale Lernen fördern verbracht werden würde.“

„Je kleiner Kinder sind, umso schlechter wirkt Fernsehen auf sie“, bestätigt Fabienne Becker-Stoll, Leiterin des Staatsinstituts für Frühpädagogik in einem Interview. Extrem sei dies bei Säuglingen, die noch in der Babyschale vor den Fernseher gestellt werden und sich nicht selbst wegbewegen können. Statt Lerneffekte gebe es hier nur Schäden. „Das Gehirn eines Babys braucht sofortige Rückkoppelung. Damit es lernen kann, müssen Eltern nicht nur feinfühlig, sondern auch sofort auf das Kind eingehen, wenn es etwa schreit oder weint. Ein Fernseher reagiert jedoch nie“, erklärt die Psychologin.

Auch wie die Zeitung „Frankfurter Rundschau“ auf ihrer Internetseite berichtet, hat eine kanadische Langzeitstudie bewiesen, dass starker TV-Konsum im Kleinkindalter Spuren hinterlässt. Die Studie wurde im US-Fachblatt „Archives of Pediatric & Adolescent Medicine“ veröffentlicht.

Eltern sind somit in einer Zwickmühle. „Keine Familie verzichtet auf den Fernseher, sobald Kinder kommen. Man muss deshalb den Schaden begrenzen“, rät Becker-Stoll. Für die Expertin bedeutet das ein gemeinsames Fernsehen auf dem Schoß der Eltern mit Erklärungen zum Gesehenen sowie die kindgerechte Auswahl eines Programms. „Diese besteht nie, wenn 20-Minuten-Werbeblöcke bloß von wenigen Programmminuten unterbrochen werden, denn Kinderwerbung ist immer hochsuggestiv. Selbst Fünfjährigen sollte man deshalb nie die Fernbedienung überlassen.“

Diese Studie ist eine der ersten, die zu dieser Thematik nicht nur Unteraspekte, sondern die ganze Bandbreite von sozialen, pädiatrischen und elterlichen Faktoren mit berücksichtigt. „Besonders daran ist, wie sie die Vermutungen bestätigt, die es bereits seit längerem gibt und die hier und da von kleineren Projekten in Teilaspekten bereits belegt worden sind“, so Pagani. Sie empfiehlt allen Eltern, Kleinkinder im kritischen Alter von zwei bis vier Jahren nicht oder extrem wenig Fernsehen zu lassen und stattdessen gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen.

Die zahlreichen Kinder-Fernsehprogramme und die vielerorts angebotenen Baby-DVDs können laut einer thailändischen Studie die Sprachentwicklung verzögern. Mit 14 Monaten imitieren Babys bereits, was sie am Bildschirm sehen. Doch sie lernen schlechter als im echten Leben, geht aus einer chinesischen Studie hervor, die Kinder vor einen Mandarin-Sprecher und vor ein Video mit derselben Person setzte. Die Kleinkinder imitierten die Worte besser beim tatsächlich anwesenden Sprecher. Häufiger TV-Konsum vor dem dritten Lebensjahr wird zudem mit Aufmerksamkeitsproblemen und geschwächten Lese- und Merkfähigkeiten verbunden, zeigten andere Forschungen.

Montreal/New York – Wer aktive Kinder ohne Übergewicht und Schulprobleme großziehen will, sollte sie vor allem in den ersten Lebensjahren vom Fernseher fernhalten. Eine Langzeitstudie in Kanada zeigt, dass zu viel TV-Konsum in jungen Jahren nachhaltige Spuren hinterlässt. Kinder, die mehr als zwei Stunden pro Tag vor der Glotze sitzen durften, neigten auch als Zehnjährige noch zu weniger Bewegung, waren passiver im Unterricht, hatten speziell mit Mathe zu kämpfen und waren dicker. Die Studie erscheint im US-Fachblatt „Archives of Pediatric & Adolescent Medicine“ (Bd. 164, S. 425) veröffentlicht.

Auch Computer nehmen den Benutzern viel Merkleistung ab, doch dadurch lässt die Merkfähigkeit des Menschen auch nach.Der Umgang mit Computer und Internet verleitet einer Studie zufolge dazu, sich Inhalte immer weniger gut zu merken. Das haben US-Forscher in einem Test mit Studenten belegt, meldet die „Apotheken-Umschau“.
Danach mussten die Teilnehmer der Untersuchung 40 Aussagen in den Computer tippen. Der einen Gruppe hätten die Wissenschaftler zuvor erzählt, die Sätze würden später gelöscht, der anderen, sie würden gespeichert. Als die Studenten sich später an das Geschriebene erinnern sollten, sei dies den letzteren schlechter gelungen, weil sie darauf vertraut hätten, es jederzeit nachlesen zu können.

Ferngesteuert oder wie Netz kontrollieren und durch Amazon, Google, Facebook etc.
Die großen Datenspione aus den USA wissen, was wir im Netz tun werden, bevor uns das überhaupt selber klar ist. Erkennen Sie die Methoden der Manipulation mit einem Blick hinter die Kulissen. Unser Leben wird im Voraus berechnet – die Algorithmen von Google, Facebook, Amazon, Netflix & Co ziehen uns förmlich aus. Wir werden durchleuchtet wie am Flughafen-Scanner und merken es nicht einmal. Das Schlimmste liegt aber noch vor uns: Die Maschinen entwickeln ein Eigenleben.
Zum beispiel viele zeichen deuten darauf hin: die berüchtigte „No-Fly-List“ der USA: Wer auf dieser Liste landet, darf in „God´s own country“ weder ein noch ausreisen. Die Entscheidung darüber treffen längst Algorithmen. Ein einziger denunzierender Kommentar in den sozialen Netzwerken reicht dafür aus.
Ausgewertet wird auch, wer Ihnen bei Twitter oder Facebook schreibt: Steht er selbst unter Verdacht, kommen Sie automatisch mit auf die Liste. „TIDE“ und „TSDB“, die großen Datenbanken der US-Geheimdienste, sammeln längst automatisiert immer mehr Informationen über Menschen rund um den Globus. Sie sammeln Daten, beobachten, wägen ab und kommen zu Entscheidungen ohne, dass ein Mensch darauf noch Einfluss nehmen kann.